Katholikenrat-Speyer

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Konstituierende Sitzung des Katholikenrates

Maria Faßnacht einstimmig wiedergewählt

(Waldfischbach-Burgalben, 21. April 2012) Die Begleitung des Konzepts "Gemeindepastoral 2015" und die Vertiefung des Dialogs zwischen Amtsträgern und Laien in der katholischen Kirche gehören zu den Themenschwerpunkten, die sich der Katholikenrat im Bistum Speyer für seine neue Amtszeit gesetzt hat. Bei der konstituierenden Sitzung des höchsten Laiengremiums der Diözese Speyer wurde die bisherige Vorsitzende Maria Faßnacht aus Mutterstadt einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Irene Wimmi (Römerberg), Astrid Waller (Neustadt), Felix Goldinger (Dudenhofen) und Alfred Lenz (Zweibrücken). Zu Delegierten für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken wählte der Katholikenrat Maria Faßnacht, Marcella Hien und Dr. Christoph Braß.

Im Diözesanpastoralrat wird der Katholikenrat durch Christian Anstäth, Maria Faßnacht, Andreas Ganter, Kirsten Glaser, Gabriele Heinz, Alfred Lenz, Anja Messemer-Kreutz und Helga Schädler vertreten. In der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholikenräte in Rheinland-Pfalz wird das Bistum Speyer künftig durch Maria Faßnacht und Martin Wolf vertreten.

Neben der Festlegung von Arbeitsschwerpunkten und Sachausschüssen stand auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung des Katholikenrates auch die Beschäftigung mit der Frage eines Schuldenerlasses für überschuldete Länder. Zu diesem Thema, das durch die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise neue Dringlichkeit erhalten hat, verabschiedete der Katholikenrat eine Resolution, in der unter anderem die Einführung eines fairen und transparenten Insolvenzrechts für Staaten gefordert wird.

Der Katholikenrat vertritt die rund 570.000 Katholikinnen und Katholiken des Bistums Speyer. Ihm gehören 54 Vertreterinnen und Vertreter der Dekanate und katholischen Verbände sowie hinzugewählte Einzelpersönlichkeiten an. Er ist ein Beratungsgremium des Bischofs und hat die Aufgabe, aktuelle Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft zu beobachten und Stellungnahmen dazu abzugeben.

Zum Nachlesen:
Hier finden sie die aktuelle Resolution des Katholikenrates

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Konstituierende Sitzung des Katholikenrates

Höchstes Laiengremium der Diözese konstituiert sich am 21. April auf Maria Rosenberg

Am kommenden Samstag findet die konstituierende Sitzung des Katholikenrates statt. Die Mitglieder des Rates wurden durch Verbände und Dekanate der Diözese Speyer delegiert, bzw. auf der vergangenen Sitzung des Katholikenrates hinzugewählt. Eine aktualisierte Lister aller Mitglieder finden sie hier.

Im Mittelpunkt der kommenden Sitzung steht die Wahl des Vorstandes und der Delegierten für verschiedene Gremien, sowie die Bildung von Sachausschüssen. Inhaltlich befasst sich das höchste Laiengremium der Diözese mit einer Petition zur Schuldenregulierung von Staaten, die in Bezug zur Erlassjahr-Kampagne entstanden ist.

Den genauen Verlauf der Vollversammlung können sie im Folgenden nachlesen!

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Auf nach Mannheim!

Der Katholikenrat im Bistum Speyer ruft zur Teilnahme des Katholikentages in Mannheim auf.

Vom 16. bis 20. Mai,  findet in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag statt. Für uns Katholikinnen und Katholiken ist das eine einmalige Chance, die größte Veranstaltung der katholischen Kirche in Deutschland in all ihrer Vielfalt quasi vor der eigenen Haustür miterleben und mitfeiern zu können. Der größte Teil unseres Bistums liegt im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), die Fahrkarte nach und von Mannheim ist mit dem Erwerb der Dauerkarte oder einzelner Tageskarten abgegolten.

„Einen neuen Aufbruch wagen“ -  so lautet das Leitwort des Katholikentages. Entstanden ist es im Jahr 2010, einem Jahr der großen Krisen der katholischen Kirche. Alois Glück, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)  sagt dazu: "Der Katholikentag in Mannheim soll ein Zeichen setzten, dass wir zu Reformen bereit sind und einen neuen Aufbruch wagen wollen".2012 jährt sich zum 50. Mal der Beginn des II. Vatikanischen Konzils, das wie kein anderes Ereignis der jüngeren Kirchengeschichte für den Mut zu Erneuerung in der katholischen Kirche steht.

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Zum Tag der Diakonin am 29. April


Der Katholikenrat im Bistum Speyer teilt schon seit vielen Jahren den in der katholischen Kirche vielfach vertretenen Wunsch nach Zulassung von Frauen zum Diakonenamt. Wir unterstützen die Einladung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, den 29. April, auch als Tag der Diakonin zu begehen. Dies geschieht in diesem Jahr unter anderem bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbundes und des ZdK in Ulm, bei der in Gottesdienst, Gebet und Gespräch der Wunsch nach dem Diakonat der Frau bedacht und vor Gott getragen werden soll (Nähere Informationen http://www.frauenbund.de/index.php?id=704 ).
Auch im Bistum Speyer wird der Tag der Diakonin begangen: Am Dienstag, 24. April, um 18.30 Uhr  gestaltet der Zweigverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes der Pfarrei Herz Jesu Ludwigshafen eine Eucharistiefeier in der dortigen Pfarrkirche. Dazu ergeht herzliche Einladung.


Info:
In der katholischen Kirche gehört das Diakonenamt, das bis auf die Zeit der Apostel zurückgeht, neben dem des Priesters und des Bischofs zum dreifach gegliederten Weiheamt. Zu den Aufgaben von Diakonen gehört die Sorge um Menschen in Not (daher auch der Begriff „Diakonie“ für die soziale Tätigkeit der Kirche). Daneben sind sie in der Seelsorge, in der Sakramentenvorbereitung und –spendung (Taufe und Hochzeit) sowie im schulischen Bereich und in vielen anderen Aufgabenfeldern der Kirche tätig.


Speyer, den 16.03.2012

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Katholikenrat für Finanztransaktionssteuer

Globalisierungsgewinne nutzen, um Globalisierungsschäden zu reparieren

Als Lehre aus den Finanzmarktkrisen der vergangenen Jahre spricht sich der Katholikenrat im Bistum Speyer für die Einführung einer
Finanztransaktionssteuer aus und ruft die Bundesregierung dazu auf, sich auf europäischer und internationaler Ebene für eine moderate Besteuerung von Finanzgeschäften einzusetzen. Nach Meinung vieler Experten ist dies ein wirksames Instrument, um Spekulationen einzudämmen und gefährliche Marktschwankungen zu reduzieren.
Der Katholikenrat, der sich schon vor mehr als zehn Jahren mit diesem Thema befasst hat, begrüßt, dass inzwischen fast alle politischen Parteien in Deutschland diese Position teilen. Die Einsicht wächst, dass die Finanzwirtschaft im Dienste der Menschen und der Realwirtschaft stehen muss und dass sie ethische Maßstäbe braucht. Nach unserer Überzeugung bietet die katholische Soziallehre eine ausgezeichnete Grundlage für die Entwicklung einer solchen Ordnung. – Und dies nicht nur auf der Ebene der einzelnen Staaten, sondern auch im globalen Rahmen.

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