Katholikenrat-Speyer

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Katholikenrat für Finanztransaktionssteuer

Globalisierungsgewinne nutzen, um Globalisierungsschäden zu reparieren

Als Lehre aus den Finanzmarktkrisen der vergangenen Jahre spricht sich der Katholikenrat im Bistum Speyer für die Einführung einer
Finanztransaktionssteuer aus und ruft die Bundesregierung dazu auf, sich auf europäischer und internationaler Ebene für eine moderate Besteuerung von Finanzgeschäften einzusetzen. Nach Meinung vieler Experten ist dies ein wirksames Instrument, um Spekulationen einzudämmen und gefährliche Marktschwankungen zu reduzieren.
Der Katholikenrat, der sich schon vor mehr als zehn Jahren mit diesem Thema befasst hat, begrüßt, dass inzwischen fast alle politischen Parteien in Deutschland diese Position teilen. Die Einsicht wächst, dass die Finanzwirtschaft im Dienste der Menschen und der Realwirtschaft stehen muss und dass sie ethische Maßstäbe braucht. Nach unserer Überzeugung bietet die katholische Soziallehre eine ausgezeichnete Grundlage für die Entwicklung einer solchen Ordnung. – Und dies nicht nur auf der Ebene der einzelnen Staaten, sondern auch im globalen Rahmen.

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Ein Besuch in Kalkutta- eine Stadt voller Kontraste

Im Oktober besuchte eine Delegation aus dem Bistum Speyer zusammen mit Weihbischof Otto Georgens Kalkutta. Im Rahmen der bundesweiten Misereor-Aktion 2012 machten sich vier Mitglieder das Katholikenrates, Kirsten Glaser, Norbert Rönn, Waltraud Zehnder-Liedke und Maria Faßnacht, auf nach Indien, um hautnah Land und Leute kennenzulernen.

Ein Reisebericht von Kirsten Glaser (BDKJ-Vorsitzende) und Andreas Sturm (BDKJ-Präses)

Überfüllte Strassen mit ohrenbetäubendem Lärm, heilige Kühe und viel, viel Armut“- so unser ersten Eindruck über die indische Megacity Kalkutta. Doch es sollte kein Eindruck bleiben…

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Dialog im Zeichen der Brücke

Bischof und Katholikenrat starten Gesprächsprozess

Neustadt (03.09.2011). Bei der Vollversammlung des Diözesan-Katholikenrates am Wochenende im Herz-Jesu-Kloster Neustadt gaben Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Maria Faßnacht, Vorsitzende des Laiengremiums, den Startschuss zu einem auf mehrere Jahre angelegten Dialogprozess für das gesamte Bistum Speyer. Verlorenes Vertrauen bei den Menschen zurückzugewinnen und uns "auf unser Selbstverständnis als Volk Gottes zu besinnen", darin sieht Maria Faßnacht eine zentrale Motivation für den Dialogprozess. Erst vor einigen Wochen hatte die Deutsche Bischofskonferenz in Mannheim den "Kirchendialog" bundesweit begonnen. Das Bistum Speyer ist eine der ersten Diözesen, die diese Initiative mit einem eigenen Konzept aufgreift.

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Dialog: Ein Anfang!

Mitglieder des Katholikenrates der Diözese Speyer bei der Auftaktveranstaltung zum Dialogprozess

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, heißt es bei dem Dichter Hermann Hesse. Wenn diese Zeile stimmt, dann müssen die rund 300 Teilnehmer des Gesprächsforums „Im Heute glauben“, das am 9. Juli in Mannheim zuende ging, fürwahr verzaubert gewesen sein. Von neuen Aufbrüchen, geöffneten Türen und einzigartigen Erfahrungen war da gleich mehrfach die Rede.
Bemerkenswert daran schien vor allem die Tatsache, dass diese Einschätzung von Bischöfen und Laien gleichermaßen geteilt wurde. Der offizielle Auftakt der von den Oberhirten angestoßenen Dialoginitiative zur Zukunft der Kirche in Deutschland: Er hätte offenbar besser kaum
laufen können.

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Strukturfestlegung „Gemeindepastoral 2015“

Pressemitteilung des Katholikenrates im Bistum Speyer


Mit gemischten Gefühlen nimmt der Katholikenrat im Bistum Speyer die Strukturfestlegung für die neuen Pfarreien ab 2015, die von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann mit dem 19.05.2011 vorgenommen wurde, zur Kenntnis.
Im Rahmen des Diskussionsprozesses „Gemeindepastoral 2015“ stehen die neuen räumlichen Strukturen nach intensiven und mitunter kontroversen Debatten jetzt  in ihrer konkreten Form verbindlich fest.
Dazu sagen wir schweren Herzens „Ja“, verbinden aber die große Hoffnung damit, dass bei weiteren Beratungen und Entscheidungen alles daran gesetzt wird, damit Kirche in Zeiten des Umbruchs und der gesellschaftlichen Veränderungen nah am Menschen lebendig bleibt.  
Leider stellen wir in vielen Gemeinden Verletzungen fest, die durch die Diskussionen der vergangenen Monate entstanden sind. Jetzt muss dem Gefühl, Sieger bzw. Verlierer der neuen Struktur zu sein, durch konkrete Schritte des Aufeinander-zu-gehens begegnet werden. Als Katholikenrat mit unseren Delegierten aus den Räten und Verbänden möchten wir unseren Beitrag leisten, damit eine Sicht der zukunftsweisenden Kooperation und Wertschätzung eröffnet wird.
Rechtzeitig vor den Pfarrgemeinderatswahlen im Herbst kann nun der Blick nach vorne gerichtet werden, um den Übergang zu gestalten.   
Der Katholikenrat wird sich intensiv einbringen, wenn es nun nach der Strukturfestlegung um „Inhalte“ und „Lebendigkeit“ im neuen großen pastoralen Raum geht. Wir werden uns dafür einzusetzen, dass in den einzelnen Gemeinden lebendige Strukturen der Eigenverantwortung erhalten bleiben.

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