Dienstag, 26. März 2019

Katholikenrat im Bistum Speyer tagt zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Der Katholikenrat des Bistums Speyer kommt am 29. und 30. März zu seiner Frühjahrs-Vollversammlung zusammen. Inhaltlich befasst er sich mit den globalen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart sowie den sozialen Anfragen, die sich daraus ergeben. „Eine konsequente Neuausrichtung unseres Lebensstils an den ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit und der globalen Gerechtigkeit ist dringend notwendig, um der Klimakrise und ihren katastrophalen Folgen für Mensch und Natur zu begegnen“, erklärt Luisa Fischer, Vorsitzende des Katholikenrats. „Als Christen haben wir eine besondere Verantwortung für die Schöpfung“, so Fischer weiter. Als Gesprächspartner steht dem Katholikenrat Klaus Heidel von der Werkstatt Ökonomie aus Heidelberg und Koordinator des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ zur Verfügung.

Parallel zur Vollversammlung des Katholikenrats werden freitags wieder zehntausende Schülerinnen und Schüler weltweit im Rahmen der Aktion „Fridays for future“ für eine bessere Klimapolitik und eine lebenswerte Zukunft demonstrieren. Der Katholikenrat stellt sich hinter diese Bewegung, in der junge Menschen längst überfällige politische Weichenstellungen einfordern. „Die Initiative zeugt von einem hohen politischen und ethischen Bewusstsein junger Menschen. Aktionen wie diese erhöhen den Druck auf Politik und Gesellschaft, nachhaltige Veränderungen umzusetzen. Diesem Anliegen schließen wir uns an. Wir dürfen nicht auf Kosten nachfolgender Generationen leben“, so Fischer.

Der Katholikenrat ruft in diesem Rahmen auch dazu auf, sich am 30. März an der sogenannten „Earth Hour“ zu beteiligen. Um 20.30 Uhr machen Millionen Menschen, Städte und Wahrzeichen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus – als Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung und mehr Klimaschutz. Auch am Dom zu Speyer werden für eine Stunde lang die Lichter ausgeschaltet.

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