Donnerstag, 26. November 2020

Gelungener Auftakt der Diözesanversammlung

1. Treffen am 14. November

Am 14. November fand das erste Treffen der neuen Diözesanversammlung statt – coronabedingt in der Form einer Videokonferenz. Da die Mitglieder des Katholikenrates Teil der Diözesanversammlung sind, im folgenden drei Stimmen aus dem Katholikenrat, wie sie die Premiere erlebten:

„Nach dem eindringlichen Vortrag von Generalvikar Sturm sollte auch der letzte Teilnehmer begriffen haben: Wir sind gefordert, Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Es genügt nicht, sich in der kuscheligen Vergangenheit aufzuhalten und in dem Glauben, dass alles schon irgendwie weitergehen wird. Frei nach dem Motto: Gebäudekonzept – kann warten, Pastorales Konzept – mal sehen. Nein, die finanzielle Situation zwingt uns zu handeln – nicht morgen oder übermorgen, sondern jetzt.“

Michaela Herbort, Pirmasens
 

„Die Diözesanversammlung per Videoschaltkonferenz war deutlich interaktiver und kommunikativer als ich das erwartet habe. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Chat-Funktion, die man auch bei (Präsenz)sitzungen erproben sollte. Sieben Stunden Videoschaltkonferenz verlangen allerdings von allen viel Konzentration. Erleichtert wurde dies durch lebendige Referenten und interessante Präsentationen. Für die nächste Videokonferenz möchte ich anregen, diesbezüglich noch mutiger zu sein. Ein Beispiel für eine gelungene Präsentation war die Vorstellung des Visionsprozesses von Felix Goldinger. Ich wünsche mir mehr solcher lebendiger Methoden der Vermittlung von Sachverhalten.“

Dr. Christopher Wolf, St. Ingbert
 

„Ich hatte es mir schwer vorstellen können, wie die „Premiere“ der Diözesanversammlung mit über 100 Teilnehmenden im digitalen Raum stattfinden würde. Und es funktionierte erstaunlich gut! Mit Wort- und Chatbeiträgen konnten sich alle einbringen. Die Delegierten waren als Beratungsgremium gefragt beim ökumenischen Projekt „Zusammen wachsen“, dem ersten Entwurf des Visionsprozesses und der Vorstellung des neuen Leitungsmodells für eine Pfarrei. Und es wurde klar, dass die angespannte Finanzlage des Bistums ein positives Neudenken fordert.“

Stefan Angert, Ludwigshafen

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