Dienstag, 19. Dezember 2017

Frohe und gesegnete Weihnachten

Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.   (Charles Dickens)

Papst Franziskus wird nicht müde, die „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ im 21. Jahrhundert anzuprangern. Wir wissen um die weltweiten sozialen Ungleichheiten sowie Ungerechtigkeiten in unserem unmittelbaren Nahraum. Verschließen wir davor aber nicht allzu oft unsere Herzen? „Wir müssen uns stärker bewusst machen, dass wir eine einzige Menschheitsfamilie sind. Es gibt keine politischen oder sozialen Grenzen und Barrieren, die uns erlauben, uns zu isolieren, und aus ebendiesem Grund auch keinen Raum für die Globalisierung der Gleichgültigkeit.“ (LS 52) Diese Worte des Papstes können in politischen Zeiten, in denen das Grenzen-Ziehen (wieder) allgegenwärtig ist, nicht oft genug wiederholt werden.

Was wäre, wenn es uns gelänge, Weihnachten das ganze Jahr hindurch in unseren Herzen aufzuheben? Das würde wohl vor allem bedeuten, sich seiner Mitmenschen, insbesondere der Armen und Notleidenden, immer wieder anzunehmen – so wie sich Gott uns Menschen angenommen hat, dadurch dass er Mensch geworden ist. Wir bedanken uns bei allen, die in diesem Sinne die Arbeit des Katholikenrats und seiner Sachausschüsse im vergangenen Jahr mitgetragen haben, und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Der Vorstand des Katholikenrats

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