Dienstag, 18. Dezember 2018

Frohe und gesegnete Weihnachten

Allen ist das Heil verheißen …
… den einfachen Hirten, die vor dem Licht erschrecken,
… den Weisen, die den Stern sehen und sich auf den Weg machen.
… den Menschen von heute, aus Süd und Nord, aus Ost und West,
arm und hungrig, oder wohlhabend und satt.

Allen ist das Heil verheißen, auch dir und mir
… wenn wir nur unser Herz öffnen und Mensch werden wie er.

(Verfasser unbekannt)

 

Die Weisen, sie sehen den Stern und machen sich auf den Weg – „auf den Weg nach Bethlehem“. Im gleichnamigen Weihnachtslied von Markus Hottiger heißt es „Lasst alles stehn und wartet nicht mehr“. Sind auch wir dazu bereit, alles stehen zu lassen und uns auf den Weg zu machen, unsere Herzen zu öffnen und Mensch zu werden?

Lassen wir uns von der Weihnachtsbotschaft bewegen – im ganz wörtlichen Sinne. Warten wir nicht mehr, sondern machen wir uns auf den Weg. Persönlich. Als Gesellschaft. Als Kirche. Als Menschheitsfamilie.

Denn Allen ist das Heil verheißen. Diese Botschaft duldet keine Gleichgültigkeit, keinen Missbrauch, kein politisches oder soziales Ausgrenzen, kein Verharren und kein Aufschieben. Lassen Sie uns daher „entschlossen gemeinsam handeln, jetzt!“, wie es  die ZdK-Vollversammlung zu den Konsequenzen aus der Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche vom 23./24. November 2018 formuliert hat.

Auch für uns als Katholikenrat im Bistum Speyer und seine Sachausschüsse soll die Weihnachtsbotschaft in diesem Sinne ein Anstoß sein, denn „allen ist das Heil verheißen – auch dir und mir… wenn wir nur unser Herz öffnen und Mensch werden wie er.“

Wir bedanken uns bei allen, die in diesem Sinne die Arbeit des Katholikenrates und seiner Sachausschüsse im vergangenen Jahr mitgetragen haben, und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Der Vorstand des Katholikenrates

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